Royaler Krimi

Königin Sofia: Neues Drama um ihren Juan Carlos

Fast ist es schon ruhig um den Ehemann der einstigen Königin Sofia geworden, doch nun wird Juan Carlos verklagt. Was muss die arme Sofia von Spanien nun wieder ertragen? Wir verraten es Ihnen.

Königin Sofia und König Juan Carlos bei der Verleihung des Nationalen Sportawards 2017.
Die vermeintlich glücklichen Zeiten liegen lange hinter dem royalen Ehepaar. Foto: GettyImages/ Paolo Blocco

Ex-König Juan Carlos wird von seiner angeblichen ehemaligen Geliebten Corinna zu Sayn-Wittgenstein verklagt. In welches Drama ist der Ehemann von Sofia von Spanien nun schon wieder geraten? Dass es sich dabei um keine Lappalie handelt, dürfte nur die Wenigsten wundern, doch dieses Mal ähnelt die Geschichte eher einem waschechten Krimi. Wir klären auf.

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Königin Sofia: Warum wird ihr Mann verklagt?

Die vermeintlich glücklichen gemeinsamen Zeiten vom spanischen Ex-König Juan Carlos und seiner Ehefrau, Ex-Monarchin Sofia, liegen Jahrzehnte zurück. Zahlreiche Affären seitens des ehemaligen Monarchen entfernte das Paar immer weiter voneinander. Eine seiner Geliebten soll Corinna zu Sayn-Wittgenstein gewesen sein und genau sie verklagt ihn jetzt!

Laut der britischen Zeitung "The Times" verklagt die royale Dame Ex-König Juan Carlos wegen rechtswidriger Überwachung und auf mehre Millionen Euro. Die 57-Jährige behauptet, dass spanische Agenten im Auftrag von Königin Sofias Mann sie seit 2012 überwachen und sogar belästigen würden. Angeblich soll dafür sogar ein Loch in ihr Schlafzimmerfenster gebohrt worden sein.

Prinz Philip war da schon ein deutlich charmanterer Wegbegleiter ... So bleibt er für immer unvergessen (der Text geht unter dem Video weiter):

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Doch warum sollte Juan Carlos so etwas veranlassen? Laut Corinna zu Sayn-Wittgenstein dienen diese Unternehmungen dazu, sie korrupt aussehen zu lassen. Einer der Gründe, warum sie nun bereit ist vor Gericht zu ziehen.

Gegenüber "The Times" sagt sie: "Nach acht Jahren Missbrauch, der sich auch gegen meine Kinder richtete, fühle ich mich gezwungen, vor Gericht zu ziehen." Allerdings steckt noch viel mehr dahinter ...

Hat Königin Sofias Mann Geld am Staat vorbeischleusen wollen?

2008 soll der Spanier laut Recherchen der Süddeutschen Zeitung 100 Millionen Dollar von Saudi-Arabiens König Abdullah erhalten haben. Um sie vor der spanischen Steuer und seiner Familie zu verstecken, floss das Geld allerdings auf ein Schweizer Konto. Doch 2012 ändern sich die Gesetze und der Mann von Sofia von Spanien droht aufzufliegen. Daher überweist er Corinna zu Sayn-Wittgenstein, von der er zu dem Zeitpunkt bereits getrennt gewesen sein soll, 65 Millionen Euro.

Trotz dieser vermeintlichen Vorsichtsmaßnahmen kommt es zu Ermittlungen und die heute 57-Jährige erklärte dem zuständigen Staatsanwalt: "Ich glaube, er gab mir dieses Geld aus Dankbarkeit und Liebe." Festgehalten wurde dieses Geschenk in einem Schenkungsvertrag, doch nun erklärte die vermeintlich ehemalige Geliebte über ihren Anwalt: Dies war ein "nicht erbetenes Geschenk." Möglich, doch warum gab sie dann mehrere Millionen davon aus?!

Was bedeutet das alles für Königin Sofia?

Was für ein Krimi und die arme Sofia mittendrin! Doch wie es sich für eine royale Dame mit Klasse gehört, hält sie sich vornehm zurück. Ihre Ängste und Sorgen kann sie wahrscheinlich nur ihrer engsten Familie anvertrauen. Ob dieses Gerichtsverfahren Auswirkungen auf sie haben wird, können wahrscheinlich nur Juristen verraten. Denn schließlich ist sie noch immer mit Juan Carlos verheiratet!

Wie wird es für sie weitergehen? Muss sie der vermeintlichen Geliebten ihres Mannes vor Gericht begegnen und vielleicht sogar gegen ihn aussagen? Kann sie für die Sünden ihres Ehemanns zur Rechenschaft gezogen werden? Alles Fragen, die nur die Zeit und Juristen klären können. Da kann man der lieben Sofia von Spanien nur die Kraft wünschen, durchzuhalten und daran nicht zu zerbrechen.