Coronakrise

Starkoch Alfons Schuhbeck muss 50 Mitarbeiter*innen entlassen

Der Münchner Starkoch Alfons Schuhbeck (72) hat überraschend für alle seine Gastronomiebetreibe sowie für seinen Partyservice die Insolvenz angemeldet.

Starkoch Alfons Schuhbeck.
Starkoch Alfons Schuhbeck gründete bereits Ende der 90er sein gastronomisches Unternehmen 'Schuhbecks am Platzl GmbH'. Foto: IMAGO / STAR-MEDIA

Seit den 80er-Jahren gilt Alfons Schuhbeck (74) als Münchner Promi-Koch. Doch nun meldete der TV-Koch beim Münchner Amtsgericht überraschend die Insolvenz seiner gastronomischen Betriebe sowie für seinen Partyservice an. Der Grund sei laut einer Stellungnahme des Kochs, die unter anderem dem 'Manager Magazin' vorliegt, die Coronakrise. Ein schweres Schicksal, dass vor allem für seine 50 Mitarbeiter*innen eine ungewisse Zukunft bedeuten könnte.

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Starkoch Alfons Schubeck: Darum meldet er Insolvenz an

Bereits in den vergangenen Monaten kamen immer wieder Gerüchte auf, der Starkoch sei pleite. Zuletzt Anfang 2020, als Alfons Schuhbeck sein Gourmet-Restaurant 'Alfons' schließen musste und seinen 'Michelin-Stern' verlor. Dass nun auch seine anderen gastronomischen Betriebe wie seine Restaurants am Münchner 'Platzl' und sein Partyservice Insolvenz angemeldet haben, sei ein Verschulden der Coronakrise. Diese habe seiner Gastronomie den Todesstoß verpasst. "Nachdem die vollmundig angekündigten Staatshilfen bei mir bis heute ausgeblieben sind, muss ich für meine Betriebe Insolvenz anmelden", erklärt er im Gespräch mit der 'Bild'.

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Schuhbecks Restaurants bleiben weiterhin geöffnet

Er selbst werde einen Neustart hinbekommen, sagt er, vielleicht nichtzuletzt, weil er seinen Gewürzhandel 'Schuhbeck Gewürze' weiterhin betreiben wird. Nicht ganz so optisch zeigt sich der Starkoch allerdings gegenüber seinen Angestellten. "Meine rund 50 Mitarbeiter trifft das richtig hart", erzählt er 'Bild'.

Trotz Insolvenz sollen Alfons Schuhbecks Restaurants vorerst geöffnet bleiben. Der TV-Koch hofft, dass er künftig wenigstens in seinem Beratergeschäft weiterhin seine Leidenschaft in der Gastronomie ausüben könne. "Ich habe schon viele Krisen überstanden. Wir werden auch die Insolvenz meistern", erklärt er 'Bild'.

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