Bewegende Geschichte

Uwe Herrmann erfüllte todkranker Frau diesen letzten Wunsch

Durch seinen Job als Brautmodenverkäufer lernte der 'Zwischen Tüll und Tränen'-Star Uwe Herrmann (58) eine ganz besondere junge Frau kennen. Im Video erzählt er, welchen Wunsch er ihr kurz vor ihrem Tod noch erfüllen durfte.

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Uwe Herrmann betreibt in Dresden auf rund 3.000 Quadratkilometern einen der größten Brautmodenläden Deutschlands, der regelmäßig in der VOX-Sendung 'Zwischen Tüll und Tränen' zu sehen ist - und in dem es immer höchst emotional zugeht. Schließlich treffen Herrmann und sein Team darin Kund*innen, die kurz davor sind, ihrer großen Liebe das Jawort zu geben.

Obwohl Uwe Herrmann sein Geschäft während der Coronavirus-Pandemie zeitweise schließen musste (beziehungsweise er es nur zum Teil öffnen durfte), kam es sogar dann noch zu berührenden Momenten. Ein besonders bewegendes, wenn auch sehr trauriges Erlebnis prägt den Brautmodenverkäufer bis heute: das Zusammentreffen mit einer jungen Frau namens Sally. Wie Herrmann im 'Webtalkshow'-Gespräch verrät, hatte er einen Anruf von einem nahegelegenen Hospiz erhalten und wurde darum gebeten, der sterbenskranken Frau einen letzten Wunsch zu erfüllen. Der 58-Jährige zögerte nicht.

Mehr über Sallys Schicksal, ihre große Bitte und darüber, wie Uwe Herrmann ihr die letzten Tage auf Erden versüßen konnte, erfahren Sie in dem exklusiven Interviewausschnitt im Video oben.

Wegen Corona musste Uwe Herrmann seine Türen schließen

Viele kennen den sympathischen Abend- und Brautmodeexperten aus der TV-Show 'Zwischen Tüll und Tränen', wo er seit 2016 zu sehen ist. In der auf VOX ausgestrahlten Sendung können Zuschauer*innen Uwe Herrmann und Brautmodenverkäufer*innen aus anderen Regionen dabei begleiten, wie sie für Kund*innen das perfekte Outfit für den schönsten Tag im Leben finden.

Wussten Sie, dass Uwe Herrmann auch ein Buch über seine Erfahrungen veröffentlicht hat?

Im Zuge der Corona-Pandemie musste Herrmann allerdings, wie viele andere Leidensgenoss*innen auch, im März 2020 die Türen zunächst schließen - und das, nachdem er erst kurz zuvor aufwendig renoviert hatte.

Ein herber Schlag für den Unternehmer: 250.000 Euro monatliche Fixkosten muss Uwe Herrmann für sein 'Weißes Gewölbe' am Wiener Platz in Dresden aufbringen. Mehr als 3.000 Brautkleider, 3.000 Festkleider sowie jede Menge Anzüge und Accessoires haben dort ein Zuhause, außerdem gibt es eine extra Schuhabteilung, eine Schmuckausstellung und eine spezielle Fotolandschaft für seine Kund*innen. Neben seinem Sohn Philipp sind rund 30 Mitarbeiter in dem Geschäft beschäftigt.

Doch Uwe Herrmann gab nie auf, zu schön ist der so erfüllende Job als Brautmodenverkäufer.

Brautmodenverkäufer Uwe Herrmann.
Uwe Herrmann betreibt in Dresden einen der größten Brautmodenläden Deutschlands. Foto: Imago / Star-Media

Für den Fall einer Krise hatte Uwe Herrmann Rücklagen gebildet

Glücklicherweise hatte Uwe Herrmann auch schon vor der Pandemie Rücklagen gebildet - für den Fall einer Wirtschaftskrise, wie er im Interview mit 'Webtalkshow' erklärte. Somit konnte er die ärgsten Nöte und fehlende Einnahmen (da ja auch viele Veranstaltungen, für die besondere Kleider gekauft würden, nicht stattfinden konnten) besser abfedern.

Phasen wie diese können einen leicht verzweifeln lassen, "aber ich bin ein Mensch, der versucht, aus dieser Situation so viel wie möglich Positives zu übernehmen", sagt Uwe Herrmann. Mittlerweile darf er ja dank niedriger Inzidenzzahlen auch wieder mehr Kund*innen bedienen. So hart die Corona-Einbußen aber auch für ihn gewesen sein mögen: Besonders durch seine Bekanntschaft mit Sally ist dem Verkäufer und TV-Star klar geworden, dass es am Ende das Zwischenmenschliche ist, was wirklich zählt, und nicht die Probleme, über die wir uns tagtäglich den Kopf zerbrechen.

'Zwischen Tüll und Tränen' mit Uwe Herrmann läuft seit dem 12. Juli neuerdings in Doppelfolgen immer montags bis freitags ab 16 Uhr bei VOX.