Neue Reportage enthüllt

Prinzessin Diana: Das waren ihre letzten Worte vor dem Tod

Immer wieder wurden die Umstände des tragischen Tods von Prinzessin Diana diskutiert. Jetzt wurde bekannt, welches die letzten Worte der Prinzessin Diana waren, ehe sie an den Folgen des Autounfalls starb.

Prinzessin Diana von Wales..
Prinzessin Diana starb bei einem Autounfall am 31. August 1997 in Paris. Foto: Foto: Getty Images / Anwar Hussein / WireImage

Am 1. Juli 2021 wäre Prinzessin Diana, Mutter der Prinzen Harry und William, 60 Jahre alt geworden.

Anlässlich dieses Geburtstages gibt es in der britischen 'Daily Mail' eine Spezialreportage, in der sich mehrere Helfer an die tragische Unglücksnacht erinnern. Nicht nur Augenzeugen, sondern auch enge Vertraute wurden für die Serie mit dazugehörigem Podcast interviewt. Wir verraten, was an ihrem Todestag alles geschah.

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Lady Diana: Wie kam es zum Unfall?

Die Herzogin von Wales starb bei einem tragischen Autounfall am 31. August 1997 in Paris. Nachdem Lady Di und ihr Liebhaber Dodi Al-Fayed um kurz nach Mitternacht ihre Suite im Pariser Ritz-Hotel verlassen hatten, fuhren die beiden in einer schwarzen Mercedes-Limousine davon.

Am Steuer saß der bereits angetrunkene stellvertretende Sicherheitschef des Hotels Henri Paul und auf dem Beifahrersitz Dianas Leibwächter Trevor Rees-Jones. Diana und Dodi Al-Fayed saßen unangeschnallt auf dem Rücksitz.

Erfahren Sie in dem Video, wie das Leben von Grace Kelly, Fürstin von Monaco, war. (Der Artikel geht unter dem Video weiter.)

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Prinzessin Diana und ihr Leibwächter überlebten schwerverletzt

Der schwarze Mercedes wurde von Paparazzi auf Motorrädern verfolgt. Am Pont d‘Alma bog der Wagen mit wahrscheinlich 100 km/h in eine Tunnelunterführung ein und streifte dabei einen weißen Fiat.

Henri Paul verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und es krache an den 13. Pfeiler des Tunnels, überschlug sich und kam und entgegengesetzt zur Fahrtrichtung zum Stehen.

Dodi Al-Fayed und Fahrer Henri Paul waren sofort tot, Diana und ihr Leibwächter Trevor Rees-Jones schwer verletzt.

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Feuerwehrführer erinnert sich an Dianas letzte Worte

Vor dem Eintreffen von Polizei und Feuerwehr leistete Fréderic Mailliez, ein zufällig vorbeikommender französischer Arzt, Ersthilfe. "Ich versuchte der jungen Frau zu helfen", erinnert er sich. "Sie saß hinten auf dem Boden und ich entdeckte dann, dass sie eine sehr schöne Frau war und keine Verletzungen im Gesicht hatte." Maillez wusste zu dem Zeitpunkt nicht, welcher Berühmtheit er versuchte, zu helfen.

Um kurz nach halb eins wurde der Arzt vom Truppenführer der Pariser Feuerwehr Xavier Gourmelon abgelöst.

Diana, die laut Mailliez äußerlich zunächst keine Verletzungen aufwies, aber Schwierigkeiten beim Atmen hatte, konnte sogar noch sprechen: "Oh mein Gott, was ist passiert?" soll sie laut Gourmelon gefragt haben.

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Im Krankenhaus starb die Prinzessin von Wales

Kurze Zeit später traf der Notarzt ein und ordnete an, die beiden Überlebenden in ein Krankenhaus zu transportieren. "Wir haben sie erst auf eine luftgepolsterte Krankentrage gebettet. Sie hindert den Patienten, sich zu bewegen und sich weitere Verletzungen zuzufügen. In diesem Moment hörte ihr Herz auf zu schlagen, wir fingen sofort mit Herzmassagen an, ihr Herz fing wieder an zu schlagen", erinnert sich Feuerwehrmann Gourmelon an die tragische Unfallsnacht.

Der Krankenwagen musste die Prinzessin vorsichtig in die Klinik bringen - jede Erschütterung ist wegen des instabilen Blutdrucks der Patientin gefährlich. Einmal wird sogar angehalten, um auf den weiter abfallenden Blutdruck mit einer neuen Dosis Dopamin zu reagieren.

Um kurz nach 2 Uhr kam Diana im Krankenhaus an, wo sie einen weiteren Herzstillstand erleidet. Um vier Uhr morgens starb die 36-jährige Prinzessin Diana, die bei dem Unfall schwere innere Blutungen erlitten hatte, nach mehreren Wiederbelebungsversuchen im Krankenhaus.

Trevor Rees-Jones war der einzige Überlebende des Unfalls, hatte aber aufgrund schwerer Kopfverletzungen kaum Erinnerungen an die Unfallsnacht.

Für ihre beiden Söhne, Prinz William und Prinz Harry, damals erst 15 beziehungsweise 12 Jahre alt, begann eine schwierige Zeit: Es gibt für Kinder wohl kaum etwas Schlimmeres, als den Tod der eigenen Mutter verkraften zu müssen. Prinz William sagte später in der BBC-Dokumentation 'Diana, 7 Days': "Ich erinnere mich, dass ich mich komplett taub gefühlt habe, desorientiert und schwindelig. Und sein jüngerer Bruder erinnerte sich: "Ich weigerte mich, es zu begreifen."

Doch nicht nur für Dianas Familie war es ein schwerer Schicksalsschlag - die ganze Welt trauerte um die beliebte und meistfotografierte Frau der Welt.