Wie soll sie das ertragen?

Queen Elizabeth II.: Einsamer Abschied von Prinz Philip

Aus diesem Grund wird für Königin Elisabeth II. (94) die Beerdigung ihres Mannes Prinz Philip († 99) besonders schmerzlich.

Queen Elizabeth II., voller Trauer, im Jahr 2010.
Der Abschied von ihrem Mann dürfte für Queen Elizabeth II. eine schwere Prüfung darstellen. Foto: Dan Kitwood - WPA Pool /Getty Images

Seit dem Tod von Prinz Philip, der bis zuletzt Herzog von Edinburgh und Prinzgemahl von Queen Elizabeth II. war, fragt sich die Welt: Wie mag wohl seine Witwe mit diesem schweren Verlust umgehen? Jetzt, wo sie ihre größte Stütze im Leben verloren hat, die über siebzig Jahre lang immer an ihrer Seite war - bis zu Philips Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2017 auch bei öffentlichen Auftritten. Kaum vorstellbar, wie sehr die zwar immer noch rüstige, aber immerhin auch schon fast 95-jährige Königin gerade leiden muss. Insbesondere, da nun auch noch bekannt wurde, unter welch traurigen Umständen Prinz Philips Beerdigung am Samstag stattfindet.

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Niemand wird die Hand von Queen Elizabeth II. halten können

Wie verschiedene britische Medien, unter anderem der 'Telegraph', berichten, wird Queen Elizabeth II. beim Trauergottesdienst in der St George's Chapel auf dem Gelände von Schloss Windsor vermutlich allein sitzen müssen. Entsprechend der aktuellen Bestimmungen zur Eindämmung des Coronavirus ist nicht nur die Teilnehmerzahl auf dreißig Personen und damit den engsten Kreis beschränkt, sondern alle müssen darüber hinaus Masken tragen und einen Mindestabstand von zwei Metern zueinander einhalten (sofern die Personen in unterschiedlichen Haushalten leben). Das bedeutet, die Königin ist während der für sie vielleicht schmerzlichsten Minuten quasi auf sich allein gestellt - niemand kann ihr die Hand halten, um ihr Trost zu spenden.

Erfahren Sie hier mehr über die große Liebe zwischen der Queen und ihrem Mann Philip (Artikel geht unten weiter):

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Sollte Brigadier Archie Miller-Bakewell, Philips Privatsekretär und einer seiner engsten, langjährigen Vertrauten, auch an der Beerdigung teilnehmen, würde die Queen zwar doch noch einen Sitznachbarn bekommen können (da er zum Kreis ihres Haushalts gezählt werden darf) - doch sicher würde das ihre Einsamkeit nicht annähernd so sehr lindern, als hätte sie zum Beispiel Enkel Harry neben sich.

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Übrigens: Auch Harry, der extra für den Abschied von seinem Großvater nach London geflogen ist, muss ganz für sich allein trauern. Ehefrau Meghan, hochschwanger, musste zu Hause in den USA bleiben und so hat auch er niemanden unmittelbar neben sich bei diesem traurigen Ereignis.

Die Königin bleibt trotz großer Trauer stark und erfüllt ihre Pflichten

Dennoch dürfte es für alle eine gute Nachricht sein, dass sie überhaupt - wenn auch mit Abstand - als Familie zusammenkommen können, um Prinz Philip auf seine letzte Reise zu schicken. Sicher spürt die Königin auch so, dass ihre Liebsten ihr nun beistehen und sie sich zwar sicher einsam fühlen mag, sie aber keineswegs allein in ihrer Trauer ist. Wie stark die Monarchin ist, beweist übrigens auch die Tatsache, dass sie gerade einmal vier Tage nach dem Ableben ihres Mannes schon wieder einen öffentlichen Termin wahrgenommen hat. Vielleicht hilft ihr diese Ablenkung ja dabei, ihren großen Verlust zu bewältigen.

Prinz Philips Beerdigung wird übrigens im Fernsehen übertragen und auch für die Zuschauer*innen in Deutschland im TV zu sehen sein: Am Samstag, den 17. April überträgt das ZDF die Trauerfeier ab 15:10 Uhr, RTL berichtet bereits ab 14 Uhr und der Nachrichtensender WELT ab 14:30 Uhr. Sat.1 begleitet die Zeremonie ebenfalls ab 14:30 Uhr mit einer Sondersendung.