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Stylische Blumentöpfe für jeden Garten oder Haushalt

Sie denken, Blumentöpfe müssen immer nur Terrakotta und langweilig sein? Falsch gedacht, wir zeigen Ihnen hier die Vielfalt der Blumentöpfe und welcher Topf in welches Ambiente passt.

Verschiedene Blumentöpfe vor blauer Wand
Ein Blumentopf bietet deinen Blumen nicht nur ein Zuhause, sondern ist auch auch ein schönes Deko-Element in deinen vier Wänden oder auf dem Balkon. Foto: iStock/FollowTheFlow

Die Vielfalt der Blumentöpfe

Wo man auch hinschaut, überall sieht man sie jetzt im Frühling – Blumentöpfe. Schlichte in Terrakotta, aus Keramik, aus Rattan, aber auch ausgefallene in diversen Formen und Farben. Doch sollte bei der Auswahl des perfekten Blumentopfs nicht nur die Optik an erster Stelle stehen. Vielmehr sollten Sie sich überlegen, welches Material für Ihre Ansprüche geeignet ist. Folgende Materialien gehören hierbei zum Standardsortiment eines jeden gut sortierten Bau- und Gartenmarktes:

  • Der Kunststoffblumentopf: Der klare Vorteil eines „Kunststoffkübels“ ist natürlich das Gewicht. Niemand schleppt gerne mehrere Kilo schwere Blumentöpfe durch die Gegend. Gleichzeitig bleiben am glatten Kunststoff keine Wurzeln haften, ob das nun ein Vor- oder Nachteil ist, hängt ganz individuell von der verpflanzten Pflanze ab.

  • Der Tontopf: Jeder kennt ihn. Er wird wegen seiner guten Eigenschaften auf das Pflanzklima geliebt, doch wenn es um den Transport geht, wird er schnell zur Herausforderung. Große Tonblumentöpfe können über 100 kg wiegen.

  • Die Zinkwanne: Auf jeden Fall ein absoluter Hingucker. Aber durch die Witterung können sie sich schnell zersetzen und so gelangt das Zink in die Erde, was für viele Pflanzen das Ende bedeutet.

Blumentöpfe im Überblick

Wir haben uns einige der beliebtesten und ausgefallensten Blumentöpfe angeschaut. Eine Übersicht über unsere Favoriten sehen Sie hier.

Der Kentop Blumentopf für Reiselustige

Der selbstwässernde Blumentopf von Kentop ist ein absolut praktischer Helfer für alle, die nicht jeden Tag ans Blumengießen denken wollen. Er ist ebenfalls perfekt für die Urlaubszeit geeignet, wenn Sie sich tagelang nicht um Ihre Pflanzen kümmern können. Eingehende und vertrocknete Zimmerpflanzen oder Küchenkräuter gehören hiermit der Vergangenheit an.

  • Material: Kunststoff

  • Farbe: weiß

  • Maße/Größen: Ø 14,5 cm, weitere Größen vorhanden

  • Für draußen geeignet: Nein

  • Besonderheiten: automatische Bewässerung dank Infiltrationsprinzip

Pflanzwerk Pflanzkübel Cup Holz

Ein, wie wir finden, besonders schicker, moderner Blumentopf, ist der Pflanzkübel aus Akazienholz von Pflanzwerk. Das helle Akazienholz kombiniert mit den schwarzen Metallriemen wirkt kontemporär und hübscht jeden Standort auf.

  • Material: Akazienholz

  • Farbe: hellbraun, schwarz

  • Maße/Größen: Ø 55 cm, 38cm Höhe, 5kg; weitere Größen vorhanden

  • Für draußen geeignet: Ja

  • Besonderheiten: 100% unbehandelt und nachhaltig

Pureday Blumentopf aus Aluminium

Ein besonderer Blickfang ist das Blumentopf-Set aus Aluminium von Pureday. Optisch erinnern die beiden verschieden großen runden Aluminiumtöpfe an Diskokugeln. Die strukturierte Oberfläche sorgt für interessante Lichtbrechungen. Die Übertöpfe aus Metall sind garantiert ein Blickfang in Ihren Räumen.

  • Material: Aluminium

  • Farbe: strukturiertes Silber

  • Maße/Größen: Ø 40 cm auf 33 cm Höhe (große Topf), Ø 30 cm auf 22 cm Höhe (kleiner Topf)

  • Für draußen geeignet: nein

  • Besonderheiten: modernes Design

Pflanzgefäß Blumentopf Italienisches Terracotta Conca LIMONI

Wenn Sie es gerne klassisch und stilecht mögen, könnte der Terracotta Blumentopf „Conca“ von Limoni Ihr Herz höher schlagen lassen. Der Blumentopf kommt direkt mit einem Untersetzer. Er ist relativ schlicht gehalten und hat eine schöne 3D ausgeformte Blätterreihe rundherum.

  • Material: Terrakotta

  • Farbe: braun

  • Maße/Größen: Ø 25 cm, Breite 30 x Tiefe 30 x Höhe 25 cm, 6kg; weitere Größen vorhanden

  • Für draußen geeignet: Ja

  • Besonderheiten: Untersetzer im Lieferumfang; handgefertigt

Blumentopf und Übertopf – gibt es einen Unterschied?

Kurz und knapp – der Übertropf schaut schön aus, aber der Blumentopf ist für die Pflanze meist überlebensnotwendig. Übertöpfe dienen dem Deko-Zweck. Sie sind also ein überwiegend auf die Optik ausgelegtes Produkt. Was alle gemein haben, ist, dass sie wasserdicht sind. Schließlich möchte keiner eine Überschwemmung in seinem Wohnzimmer haben, nur weil er zu viel gegossen hat. Das ist aber gleichzeitig auch schon wieder das größte Problem eines Übertopfs – das Wasser kann nicht abfließen und staut sich im Topf. Abgesehen davon, dass die wenigsten Pflanzen Staunässe auf Dauer überleben, sind verfaulende Pflanzen auch nicht gerade angenehm für die Nase. Daher gibt es Blumentöpfe. Diese haben Löcher im Boden, damit das Wasser abfließen kann. Damit das Wasser aber nicht ungehindert auf Ihren Boden abfließt, stülpen Sie einfach einen Übertopf über den Blumentopf. So sammelt sich das Wasser bei zu starkem Gießen im unteren Bereich des Übertopfes. Im Garten oder auch auf dem Balkon können Sie bei Bedarf selbstverständlich auf einen Übertopf verzichten.

Wie groß muss ein Blumentopf sein?

Der Blumentopf sollte unbedingt etwas größer sein als das Wurzelwerk der Pflanze, damit noch genug Platz für Erde und Substrat ist. Wenn die Pflanze wächst, wachsen auch die Wurzeln, somit ist ein regelmäßiges Umpflanzen notwendig. Man könnte nun natürlich auf die Idee kommen, direkt einen großen Blumentopf zu nehmen, aber Vorsicht: Bei manchen Zimmerpflanzen sorgt ein zu großer Topf dazu, dass sich die Wurzeln rasant vermehren, aber die Blüten auf der Strecke bleiben und die Pflanze somit im schlimmsten Fall gar nicht mehr blüht. Daher ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt, um ein gutes Mittelmaß zu finden. Wichtig ist auch, dass Sie den sichtbaren Teil der Pflanze in die Wahl miteinbeziehen. Ein kleines Pflänzchen schaut in einem riesigen Topf verloren aus, während eine Palme im kleinen Topf schnell eingeengt wirkt.

Blumentöpfe selber herstellen – so geht’s

Do it yourself ist der letzte Schrei. Auch bei Blumentöpfen sind die Möglichkeiten fast grenzlose. Wir stellen Ihnen hier einige Ideen vor.

  • Blumentöpfe aus Zement: Eine besonders spannende Angelegenheit sind selbstgemachte Blumentöpfe aus Zement. Die industrielle, rustikale Optik macht sie zum Hingucker in jedem Garten. Toll dabei ist, dass der Kreativität bei Form und Struktur fast keine Grenzen gesetzt sind. Sie brauchen nicht viel, lediglich Zement und Wasser. Je nachdem, ob Sie nun noch verschieden groben Sand oder Torf hinzufügt, entsteht eine unterschiedliche Optik. Nun rühren Sie alles zusammen, sodass eine mittlere Konsistenz entsteht. Füllen Sie anschließend das Gemisch in eine Form Ihrer Wahl. Jetzt nur noch einen Gegenform einfügen, damit der Topf später auch ein Topf und kein Block wird. Nach ein paar Tagen sollte die Zementmischung ausgehärtet sein und kann nun nach Belieben verziert werden.

  • Blumentöpfe aus Fimo: Sie fragen sich nun, ein Blumentopf aus Knete? Ja genau. Bei Fimo handelt es sich um eine Modelliermasse, die je nach Produkt, entweder an der Luft oder im Backofen aushärtet. Für den Fimo-Blumentopf müssen Sie nur Fimo gut durchkneten und anschließend in die gewünschte Form bringen. Wenn Sie seitlich Löcher in den Fimo-Topf machen, können Sie ihn später sogar zu einem hängenden Blumentopf machen.

Fazit: Blumentöpfe müssen nicht langweilig sein

Die Sonne scheint wieder länger und wir freuen uns darauf, endlich wieder so richtig loszulegen und den Balkon neu zu gestalten. Blumentöpfe müssen nicht langweilig sein. Der Markt gibt mittlerweile so viel spannende Produkte her. Egal, ob im klassischen Terrakotta oder als ausgefallene Aluminium-Übertopf, ein Blumentopf muss nicht nur weiß sein. Doch wem das nicht genügt, der hat unendlich viele Möglichkeiten, sich seine eigene Blumentopfkollektion zu entwickeln.

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