Gesunde Haustiere

Hanföl für Hunde: Wirkung, Dosierung und die besten Öle

Nicht nur bei Menschen steht Hanf hoch im Kurs. Hanföl für Hunde kann wahre Wunder bewirken. Vor allem beim Barfen oder bei empfindlicher Haut kann Hanföl für Hunde wahre Wunder bewirken.

Hund mit Futternapf und
Hanföl für Hunde ist ein tolles Futterergänzungsmittel. Foto: iStock/Eva Blanco

Wie wirkt Hanföl beim Hund?

Hanföl hat im Grunde nur Vorteile. Egal wie alt Ihr Hund ist, oder welcher Rasse er angehört, es wirkt sich positiv auf das Fell aus, ist entzündungshemmend und schmerzstillend. Wichtig zu wissen: Hanföl hat mit Drogen nichts gemeinsam. Das Öl wird aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen, hier ist kein THC als Inhaltsstoff enthalten. Sie können das Öl also völlig bedenkenlos füttern. Welche konkreten Beschwerden Sie damit behandeln können, haben wir Ihnen weiter unten im Artikel aufgeführt. Eines sollten Sie aber bedenken: So toll die Wirkung auch ist, der Geschmack ist sehr nussig und eigen, es gibt also einige Hunde, die das nicht mögen. Kaufen Sie also am besten erst eine kleine Menge und testen, ob Ihr Vierbeiner den Geschmack mag.

Welches Hanföl für den Hund?

Bio-Hanföl von wolfsbacher natur

Ein schonend kaltgepresstes Bio Hanföl für Hunde hat wolfsbacher natur im Sortiment. Gemeinsam mit Tierheilpraktikern wurde das Produkt entwickelt und bietet durch wertvolle und Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren als Inhaltsstoffe die perfekte Ergänzung zum Barfen.

AniForte: Reines Bio Hanföl für Tiere

Hier bekommen Sie einen Liter reines und hochwertiges Bio-Hanföl. Da bei Hunden eine Dosierung von einem Teelöffel je 10 Kilogramm Körpergewicht und pro Tag empfohlen wird, hält die Flasche über einen längeren Zeitraum. Optimal also, wenn Sie die Wirkung schon bei Ihrem Tier getestet haben, denn Hanfsamenöl ist geschmacklich nicht jeder Hunds Sache.

Leicht zu Dosieren: Bio Hanföl von Mea Vita

Das Bio Hanföl von Mea Vita ist vor allem für Tiere mit empfindlichen Mägen geeignet, da es vegan und glutenfrei ist. Durch die Pipette ist das Hanföl ganz einfach zu dosieren und über das Fressen zu träufeln.

Mit praktischem Pumpspender: Hanföl von MeerBach

Das Hanföl von MeerBach kommt in einer lichtgeschützten Flasche mit Pumpspender. Das sorgt dafür, dass die wertvollen Inhaltsstoffe nicht verloren gehen. Durch die enthaltenen Mineralien, Vitamine und Fettsäuren trägt das Produkt vor allem zu einem schönen, glänzenden Fell und einem gesunden Hautbild bei. Auch zum Barfen ist das Öl eine optimale Ergänzung.

Anwendung und Wirkung von Hanföl beim Hund

Hanföl hat ganz unterschiedliche Anwendungsgebiete und kann bei verschiedenen Beschwerden verabreicht werden. Wir verraten Ihnen, wie Sie das Ergänzungsmittel verwenden und wann es Sinn macht.

Anwendungsgebiete und Wirkung

  • Hanföl als Ergänzung zum Barfen: Beim Barfen, also der Fütterung mit naturbelassenem, rohen Fleisch und Fisch, müssen Sie unbedingt darauf achten, dass Ihr Hund trotzdem mit ausreichend Nährstoffen versorgt ist. Bei dieser Fütterungsmethode kann es schnell zu Mängeln kommen. Hanföl liefert zum Beispiel wertvolles Omega 3 und Omega 6, sowie weitere wichtige Mineralien und Vitamine, die in der Ernährung nicht fehlen dürfen. Omega 6 zum Beispiel ist essenziell für das Immunsystem.

  • Hanfsamenöl zur Anwendung bei juckender Haut: Wenn Ihr Hund dazu neigt, sich zu kratzen oder empfindliche Haut zu haben, kann Hanfsamenöl Linderung bringen. Das darin vorkommende Vitamin E wirkt sich positiv aus und eine Verbesserung sollte schon nach wenigen Tagen sichtbar sein.

  • Stärkt das Immunsystem: Durch die ungesättigten Fettsäuren Omega 6 und Omega 3 wird das Immunsystem gestärkt und unterstützt. Vor allem bei Welpen, die altersbedingt noch kein ausgeprägtes Immunsystem haben, kann Hanfsamenöl unterstützen.

Dosierung

Hanföl kann kaum überdosiert werden, übertreiben sollten Sie es aber nicht. In Öl getränktes Nass- oder Trockenfutter schmeckt dem Tier zum einen nicht und kann zum anderen dafür sorgen, dass der Hund schnell zunimmt. Ein Teelöffel je 10 Kilogramm Hundegewicht ist völlig ausreichend. Das entspricht bei einem großen Hund (30 Kilo) etwa drei Teelöffel oder 10 ml. Viele Flaschen kommen aber mit einem Pumpspender oder einer Pipette und lassen sich so ganz leicht dosieren. Das Öl sollten Sie einmal täglich zum Futter hinzugeben.

Verabreichung

Die Verabreichung hängt davon ab, in welcher Form Sie das Öl verfüttern. Im besten Fall stört Ihr Tier sich nicht am Geschmack, dann können Sie das Öl direkt übers Futter geben. Falls dadurch die Mahlzeit verweigert wird, können Sie auch Pulver oder Kapseln verabreichen oder dem Tier das Öl direkt auf die Zunge träufeln.

Was genau ist Hansamenföl?

Es beinhaltet im Vergleich zu Speiseöl besonders viele ungesättigte Fettsäuren. Zum Beispiel die seltene Gamma-Linolensäure, welche entzündungshemmende Eigenschaften hat. Aber auch andere ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren oder Omega 6, welche das Immunsystem stärken sind enthalten. Kurz gesagt: Hanfsamenöl ist ein hervorragendes Nahrungsergänzungsmittel auf natürlicher Basis. Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit Medikamenten sind nicht bekannt. Aber Achtung, Hier ist, anders als im CBD-Öl, kein Cannabidiol enthalten, Hanfsamenöl hat also keine beruhigende Wirkung.

Wie wird Hanfsamenöl hergestellt?

Das Öl wird aus den Hanfsamen gepresst. Besonders hohe Qualität hat Bio-Hanföl, welches kaltgepresst wird. Dadurch dass es schonen kaltgepresst ist, gehen die wertvollen Inhaltsstoffe wie Omega-3 oder Omega-6-Fettsäuren nicht verloren. Bio-Hanföl ist sinnvoll, da Zutaten aus biologischem Anbau hochwertig sind und im Gegensatz zu anderen Ölen deutlich weniger Schadstoffe enthalten.

CBD-Öl und Hanföl – das ist der Unterschied

Achtung, CBD-Öl und Hanföl wird oft fälschlicherweise für dasselbe Produkt gehalten. Zwar wird beides aus Hanf gewonnen, CBD-Öl wird jedoch aus den Blättern und Blüten gewonnen. Es enthält Cannabidiol (CBD, eines von vielen Cannabinoiden aus dem Hanf) und hat dementsprechend eine völlig andere Wirkung als das Hanfsamenöl, welches aus den Samen der Pflanze gepresst wird. CBD-Öl ist kein Nahrungsergänzungsmittel und sollte als natürliche Alternative zu Medikamenten bei akuten Beschwerden verabreicht werden, natürlich immer in Absprache mit dem Tierarzt. CBD-Öl kann zum Beispiel bei Entzündungen, Demenz oder in Stresssituationen wie Silvester beruhigend wirken. Außerdem kann es die Schmerzen bei Arthrose oder anderen Gelenkkrankheiten lindern. Hanföl dagegen ist ein Nahrungsergänzungsmittel mit tollen Eigenschaften für das Fell oder den Magen-Darm-Trakt.

Was ist Cannabidiol?

Cannabidiol, also CBD, ist eines der im Hanf vorkommenden Cannabinoide. Cannabinoide haben eine schmerzlindernde Wirkung. Cannabidiol ist ein Wirkstoff, welcher aus dem weiblichen Hanf gewonnen wird. CBD enthält keinerlei THC und ist dementsprechend keine Droge. Trotzdem hat CBD einige positive Eigenschaften. Es wirkt zum Beispiel gegen Entzündungen, schmerzlindernd und beruhigend. Also besonders bei alten oder nervösen Hunden kann CBD sehr hilfreich sein.

Kann ich meinem Hund statt Hanföl auch CBD-Tropfen geben?

Nach Absprache mit dem Tierarzt können Sie Ihrem Hund bedenkenlos CBD-Öl in Form von Tropfen verabreichen. Sie sollten das CBD-Öl nur tropfenweise (wenige ml) zum Futter geben und auch nur über einen längeren Zeitraum, wenn der Vierbeiner zum Beispiel an Arthrose oder Demenz leidet. Soll CBD zur Beruhigung gegeben werden, zum Beispiel für einen anstehenden Tierarztbesuch, Silvester oder wenn der Hund bei langen Autofahrten nervös wird, müssen Sie schon etwa ein bis zwei Wochen vor dem Ereignis anfangen das CBD-Öl zu verabreichen. Allerdings ist CBD eine Ergänzung zur tierärztlichen Behandlung, es ersetzt diese auf keinen Fall.

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